Die Akzeptanz des Seins

Be yourself…

Die letzten Wochen haben mich wieder eingeholt.
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Eher leise – aber beharrlich.
Es ist viel passiert, mal wieder.
Außen wie innen.
Bewegung, Unsicherheit, kleine Erfolge, alte Trigger.
Momente, in denen ich dachte, ich wäre weiter und dann festgestellt habe: Ich bin anders weiter.
Ich habe gemerkt, wie schnell ich wieder beginne, mich zu hinterfragen:
Bin ich „genug“?
Bin ich richtig?
Macht mein Weg Sinn? Vor allem in einer Welt, die klare Linien, Tempo und Anpassung verlangt.
Und genau da kam sie wieder: Die Frage nach der Akzeptanz.
Nicht die Akzeptanz durch andere – sondern die Akzeptanz meines Seins.
Ich passe nicht gut in klassische Strukturen.
Ich habe es versucht. Oft. Und jedes Mal hat es mich Kraft gekostet, mich kleiner, leiser oder funktionaler zu machen, als ich bin.
Was ich stattdessen habe, ist Tiefe. Wahrnehmung. Verbindung.
Ich denke viel. Ich fühle viel. Ich sehe Zwischentöne.
Das ist kein Makel – auch wenn es sich lange so angefühlt hat.
Die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass Rückschritte oft keine sind, sondern Erinnerungen daran, wo alte Wunden noch liegen.
Nicht um mich zu stoppen – sondern um mich weicher mit mir selbst werden zu lassen.
Akzeptanz heißt für mich gerade nicht: „Alles ist gut.“ sondern: „Alles darf da sein.“
Die Zweifel.
Die Müdigkeit.
Die Freude, wenn etwas Resonanz findet.
Die Angst, sichtbar zu sein – und der Wunsch danach. Gleichzeitig!
Ich lerne, mein Leben nicht mehr an fremden Maßstäben zu messen.
Nicht an Lebensläufen.
Nicht an Einkommen.
Nicht an gesellschaftlichen Schubladen.
Ich bin kein gescheitertes Modell – Ich bin ein anderer Entwurf.
Und vielleicht ist genau das mein Weg: Nicht zu funktionieren, sondern zu wirken. Nicht zu erklären, sondern zu sein.
Still.
Echt.
Unperfekt.
Aber in mir stimmig.

Wenn Du Dich hier wiederfindest : Du bist nicht falsch!
Vielleicht bist Du einfach nur Du!


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