Mein Feuer – von Isabelle Harke-Blank

Wenn alles in dir brennt, weil dein Leben im Umbruch ist.
Ich sehe es lodern und funken – aber aus einer gesunden Distanz.
Die Flammen schlagen hoch, eine riesen Rauchsäule, von weitem erkennbar.
Gefährlich nah.
Aber ich verbrenne mich nicht – noch nicht!
Ein stiller Versuch den Flammen zu entkommen.
Meine Grenze ist gleichzeitig die Grenze für das Feuer.
Nicht unsterblich, nicht unverwundbar – aber mächtig genug, einen Schritt zurückzutreten.
Aus Selbstschutz und endlich dem richtigen Gefühl bis zu welchem Punkt ich mit dem Feuer spielen kann – und wann es weh tut.

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